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Espressomaschinen Test

Espressomaschine Test 2020: 10 Siebträgermaschinen im Vergleich

Mit einer Espressomaschine wird in den Mittelmeer-Ländern wird fast ausschließlich Espresso gebrüht. Dieser hat einen vollmundigen Geschmack und ein starkes Aroma. Hierzulande trinkt man den Espresso meist im Restaurant nach dem Essen, oder mal zwischendurch auf der Arbeit. Wir zeigen Dir hier, wie Du Dir Zuhause selbst den besten Espresso zubereiten kannst. Und natürlich die Testsieger der Espressomaschinen.

Wissen zusammengefasst über die Espressomaschine

  • Der Espresso aus der Espressomaschine steht für Kunst italienischen Kaffee zu brühen. Bestellt man in Italien einen „Kaffee“, dann bekommt man einen Espresso mit einem kräftig-harmonischen Geschmack. Das entspannt und regt gleichzeitig an.
  • In der Siebträger Espressomaschinen wird das Wasser und hohem Druck durch das vorher sehr fein gemahlene Kaffeepulver gepresst. Mindestens 9 bar Druck sollte es sein.
  • Der Kessel wird auf ca. 90 °C erhitzt und der Espresso läuft durch das Metallsieb im Siebträger direkt in die Tasse. 30 ml hat der perfekte Espresso mit einer goldbraunen Crema (Schaumschicht).

Inhaltsverzeichnis:

So ist unsere Einschätzung

Oracle Touch Espressomaschine von Sage

eigener Test

Unser Testsieger bei Zweikreiser

Im Gegensatz zu den meisten anderen Espressomaschinen macht die Oracle Touch keinerlei Kompromisse bei den 4 Schlüsselelementen (• Vollmundiges Aroma, • Perfekt ausgewogener Geschmack, • Ideale Konsistenz, • Seidiges, samtiges Mundgefühl), die für authentische Café-Qualität sorgen. Für uns ist diese erstklassige Espressomaschine ganz klarer Testsieger. Ja der Preis ist für ein Haushaltsgerät schon ganz anständig, aber jeder Cent lohnt sich. Nach dem Test haben wir diese Maschine behalten und werden sie nicht wieder hergeben. Es bleiben keine Wünsche offen. Per Fingertipp kann man aus 5 beliebten Kaffeesorten auswählen: Espresso, Long Black, Latte, Flat White, Cappuccino. Mit dem automatischen Dampfstab können Sie Milchtemperatur und -textur nach Ihrem Geschmack erstellen. Mikromilchschaum in Barista-Qualität verstärkt den Geschmack des Kaffees und ist für guten Kaffee unverzichtbar.

+/-1 ºC: 1 Grad mehr oder weniger kann darüber entscheiden, ob Ihr Espresso perfekt ausbalanciert ist oder bitter schmeckt. Die digitale Temperaturregelung (PID) der Oracle Touch sorgt für die ideale Wassertemperatur, die Sie für den perfekten Espresso brauchen. Die Kombination von zwei Edelstahlkesseln und beheizter Brühgruppe liefert Wasser in der genau richtigen Temperatur. Automatische Funktion zur Dampfdüsenreinigung.

Sage-Oracle-Touch Espressomaschine

Die Sage-Oracle-Touch gehört zu den besten Espressomaschinen die wir je getestet haben.

RANCILIO Silvia Espressomaschine Edelstahl

eigener Test

Unser Testsieger bei den Einkreiser – Rancilio Silvia

Die Rancilio Silvia ist ein Klassiker als Einstieg in die Welt des guten Espresso. Ein absolut robuste Espressomaschine, die man auch sehr oft in den kleinen italienischen Cafés findet im Profi Einsatz. Aus Edelstahl gearbeitet auch etwas für die Optik. Auch wir in der Redaktion sind weiterhin von diesem Gerät begeistert und keiner möchte es missen. Könnte man zweimal den 1.Platz vergeben, wäre die Rancilio Silvia eindeutig dabei.

Rancilio-Silvia und Graef Kaffeemühle im Test

Experte Norbert K. Loose beim Test der Rancilio-Silvia und der Graef Kaffeemühle

De’Longhi EC 685 Siebträgermaschine

eigener Test

Unser Testsieger bei den preiswerten Espressomaschinen

Eine einfache und preiswerte Maschine auf den Spitzenplätzen. Wer die DeLonghi EC 685 kennt, wird nicht erstaunt sein. Die traditionelle Siebträgermaschine Dedica EC 685.BK von De’Longhi verfügt mit einer Breite von nur 15 cm über ein äußerst kompaktes Design und verwandelt damit selbst die kleinste Küche zur italienischen Kaffeebar und verwandelt Sie zum Barista. Dank elektronischer Temperaturkontrolle, individuell programmierbarer Tassenfüllmenge und schneller Einsatzbereitschaft bringt die Dedica Style immer ideale Ergebnisse, um köstlichen Espresso oder Kaffee herzustellen. Mit der Kombination aus professioneller Milchaufschäumdüse und höhenverstellbarer Tassenabstellfläche können Cappuccino, Latte Macchiato und andere Milch-Kaffeespezialitäten auch zu Hause stilecht in hohen Gläsern zubereitet werden.

Espressomaschine: DeLonghi-EC685 Siebträgermaschine

Experte Norbert K. Loose test die DeLonghi-EC685 Espressomaschine.

Cremiger Milchschaum
Einfach Milch für einen leckeren Caffé Latte erwärmen oder für den perfekten Cappuccino aufschäumen.
Zuhause zum Barista werden
Zuhause die Lieblingskaffeegetränke mit kreativer LatteArt zaubern wie ein echter Barista. Sehr schmales Design mit einer Breite von nur 15 cm.

Espressomaschine DeLonghi-EC685 mit Milchschaum

Espressomaschine: DeLonghi-EC685 Milchschaum

QuickMill Orione Espressomaschine

eigener Test

Unser Testsieger Thermoblock

Bestens für den ganz schnellen Espresso nach dem Aufstehen
Schneller geht es beim besten Willen nicht. Schon nach ca. 2 bis 3 Minuten nach dem Einschalten ist die QuickMill Orione einsatzbereit. Jede andere Espressomaschine braucht mind. 12-15 Minuten zum Vorheizen. Die Maschine ist wirklich preiswert und super robust. Auch die Qualität der Verarbeitung lässt keine Wünsche offen. Und das Beste: Die Maschine liefert auch noch einen vernünftigen Espresso! Vergessen wir mal den Milchschaum, muss ja nicht unbedingt sein. Du siehst, hiermit hat die Maschine Schwierigkeiten, dass wollen wir nicht verheimlichen.

Lelit Elizabeth, Semi-Professionelle Kaffeemaschine mit Dual Boiler

Unser Testsieger Dual Boiler

Elizabeth repräsentiert die perfekte Verbindung zwischen Ästhetik und Funktionalität. Dank des Doppelkessels (Dual Boiler) für Wasser und Dampf positioniert sich die Elizabeth-Familie am Top der Maschinen, für diejenigen, die einen erstklassigen Kaffee und eine kontinuierliche Dampf-Versorgung benötigen, um viele Cappuccinos zuzubereiten und große Wassermengen zu erwärmen, ohne die Leistung der Kaffee-Funktion zu beeinträchtigen. Mit dem LCC, der den Betrieb der Maschine regelt, wird es für jedermann leicht sein, diese außergewöhnliche Maschine optimal zu nutzen.

Ratgeber: Häufige Fragen zur Espressomaschine

Welche Arten von Espressomaschinen gibt es?

Der Markt für Espressomaschinen ist vielfältig und umfasst neben der klassischen Espressokanne (Espressokocher) auch Handhebelmaschinen, Handpresso-Maschinen, Pad- und Kapselmaschinen, Espresso-Vollautomaten sowie Siebträgermaschinen. Jede Art von Maschine hat Vor- und Nachteile, die sich aus Bauart, Funktionsweise oder Zubereitungsmethode ergeben.

Die einfachste und von vielen Kaffeeliebhabern genutzte Maschine ist die Espressokanne beziehungsweise der Espressokocher. Er besteht aus einem Wasserbehälter mit Ventil, einem Siebaufsatz für das Kaffeepuver sowie den Auffangbehälter mit einem Überlauf für den fertigen Espresso. Bei diesen Geräten brauchen Sie lediglich gemahlenes Kaffeepulver in das Sieb einfüllen, welches über dem Wasserbehälter den Sie bis zur angegebenen Markierung mit Wasser füllen, eingesetzt wird. Anschließend brauchen Sie Ober- und Unterteil der Espressokanne nur noch fest verschrauben und auf den Herd stellen.

Das Wasser erhitzt sich, steigt durch den entstehenden Überdruck nach oben, wird durch das Pulver gedrückt und läuft schließlich in den Auffangbehälter. Klingt einfach, ist einfach und bereitet einen sehr guten Espresso zu.

Was braucht man alles für einen richtig guten Espresso?

Neben Espressomaschine und Mühle besitzen richtige Kaffee-Fanatiker ein Regal voll von Zubehör, mit unterschiedlichem Ausmaß der Notwendigkeit. Wir haben mehr als ein Dutzend Accessoires getestet um eine Auswahl der Wichtigsten zu treffen:

  • Abschlagbehälter werden für die Entsorgung von Kaffeesatz verwendet. Uns gefällt der Cafelat Tubbi mit extra Stab für einfache Reinigung.
  • Tamper pressen das Pulver ebenmäßig in den Siebträger und sorgen so für eine bessere Durchlaufqualität. In vielen Maschinen ist ein Plastik-Tamper bereits integriert. Für wenig Geld erhalten Sie aber bereits einen besseren aus Aluminium oder Edelstahl, z.B. von Amazy. Dabei unbedingt auf die Größe Ihres Siebträgers achten!
  • Der Milchaufschäumer wird benötigt für die Herstellung von Lattes oder anderen Milchgetränken. Auch hiermit sind die meisten Maschinen ausgestattet. Für Cappuccinos ist das Volumen oft ausreichend, Lattes benötigen etwas mehr. Das bietet der Severin Milchaufschäumer mit 500 ml Fassungsvermögen.
  • Natürlich werden auch Tassen benötigt. In unserem Vergleich schnitten die doppelwandigen Thermogläser von DeLonghi am besten ab. Sie sehen gut aus und sind günstiger als Alternativen aus Porzellan. Darum finden die Espressogläser auch immer mehr Einzug in Cafés rund um den Globus.

Wenn Dir dieser Aufwand zu groß erscheint um am Morgen einen guten Kaffee zu erhalten, informiere Dich im nächsten Abschnitt. Da geht es um Nespresso Kapsel, die sind teuer und schlecht für die Umwelt, aber der Kaffee schmeckt.

Wie wird eine Espressomaschine gereinigt?

Im Vergleich zu einem Kaffeevollautomaten musst du bei viele Maschinen für Espresso eine eigenständige Reinigung ausführen. Wir empfehlen dir wie folgt vorzugehen:

Reinige die Dampflanze nach dem Einsatz, sodass die Milchreste komplett weg sind. Idealerweise wischst du die Lanze mit einem angefeuchteten Tuch ab und öffnest sie dann für einen Dampfstoß.

Hast du einige Portionen Espresso zubereitet, reinige das Sieb mit etwas Wasser. Es empfiehlt sich auch den Siebträger auszuwischen. Dies verhindert ein Festsitzen von Kaffeeölen.

Es ist sinnvoll nach der Zubereitung jedes Espressos ein wenig Wasser durchlaufen zu lassen. Der Siebträger wird jedoch nicht eingesetzt. Auf diese Weise kannst du Rückstände von Espresso selbst aus den Brühgruppen einfach entfernen.

Den Auffangbehälter für deine Kaffeereste solltest du regelmäßig entleeren. So verhinderst du die Ausbildung von Rost.

Die Säuberung der Brühgruppen sollte wöchentlich mit einem Blindsieb erfolgen. Setze das Blindsieb in deinen Siebträger und füge etwas Fettlöser hinzu. Anschließend wählst du die Taste aus, mit der du Espresso herstellst und säuberst so die Brühgruppe.

Eine Vollentkalkung deiner Espressomaschine ist wichtig. Die Häufigkeit hängt von der Härte deines Wassers vor Ort ab.

Kaufberater: Das solltest Du über Espressomaschinen wissen

Bevor Du eine Espressomaschine bzw. Siebträgermaschine kaufst, solltest Du genau überlegen, wofür Du diese benötigst. Es gibt die recht einfachen Modelle wie beispielsweise die DeLonghi EC 685 Dedica, die zwar einen halbwegs vernünftigen Espresso brüht. Allerdings gibt es auch die richtig guten „Espresso-Vollautomaten“ wie z.B. die Sage Oracle Touch, eine echt traumhafte Maschine. Weiter solltest Du Dir die Frage nach dem Milchschaumsystem stellen. Wie oft wird eine Kaffeespezialität mit Milch getrunken? Oder reicht vielleicht ein separater Milchaufschäumer völlig aus. Wie schaut es mit der Zeit für´s Wasser erhitzen aus, wie lange darf dies dauern.

Beachte für den Kauf der für Dich idealen Espressomaschine Folgendes

Vor dem Kauf ist es wichtig darüber nachzudenken welchen Espressomaschien-Typen Du für Dich bevorzugst. Ist es die Handhebelmaschine, eine einfache Siebträgermaschine oder doch besser den Vollautomaten, der auch weitere Kaffeespezialitäten zubereiten kann? Soll es die Einkreiser Maschine oder die Zweikreiser Maschine sein? Und vor allem, denk bitte daran, dass eine solches Gerät auch seinen Platz in der Küche benötigt.

Auch die Reinigung sollte problemlos einfach sein

Die Vollautomaten sind mit einem automatischem Reinigungssystem ausgestattet, damit wird man mit einem Teil der Arbeit entlastet. Siebträgermaschinen lassen sich einfach und schnell reinigen und Teile davon dürfen auch in die Spülmaschine. Achte darauf, dass es keine Verunreinigungen an und in der Maschine gibt. Da kann es schnell zur Bildung von Schimmel kommen.

Achte auf den richtigen Druck der Espressomaschine

Der richtige Druck (zwischen 9 und 15 bar ist ideal) ist von großer Bedeutung, für alles Espresso-Liebhaber, damit der Geschmack perfekt wird. Nach dem Start des Bezuges sollte die Durchlaufzeit, wenn es ideal klappt, für einen 30 ml Espresso bei ca. 25 Sekunden liegen.

Ebenfalls wichtig ist die richtige Temperatur

Deine neue Espressomaschine sollte in der Lage sein, dass die Brühtemperatur zwischen 90 °C und 95 °C erreicht. Kochen darf das Wasser nicht, das wird bei Temperaturen über 96 °C erreicht, dadurch würde der Espresso bitter schmecken. Bleibt das Wasser zu kalt, also unter 88 °C, wird dem Kaffeemehl zu viele Aromen entzogen, der Espresso schmeckt dann fade und eher säuerlich.

Das sind die Kaufkriterien für Espressomaschinen

Bei der Wahl von Espressomaschinen gibt es Kaufkriterien, die du berücksichtigen solltest. Diese Punkte helfen dir dabei ein Produkt zu wählen, welches dir eine lange Zeit Freude bereiten wird. Hier die Kaufkriterien im Überblick:

  • Leistung und Druck
  • Zubereitung: Automatisch oder manuell?
  • Größe des Automaten
  • Herstellungsmaterial
  • Tank für Wasser
  • Implementierte Mühle
  • Schäumer für Milch
  • Siebträgerart
  • Features

Wichtige Informationen zu den Punkten erfährst du nachfolgend. 

Leistung und Druck

Durch den Druck wird definiert, wie lecker dein Espresso schmeckt. Es gibt zahlreiche Geräte, die circa 15 bar Druck in der Pumpe erreichen. Dieser Wert zeigt nur jenen Druck, den deine Maschine aushalten soll. Bei der Herstellung eines Aromagetränks benötigst du weniger Druck. Es ist sinnvoll, dass der Druck wenigstens neun bar beträgt. Zudem sollte deine Espressomaschine 800 – 1000 Watt Leistung haben. Eine Maschine mit hoher Leistung ist in der Lage größere Mengen an Espresso herzustellen. Auf der anderen Seite benötigt ein solches Produkt mehr Energie. Deshalb ist ein Gerät ideal, bei dem du den Druck anpassen kannst. Üblicherweise verfügen die Maschinen über eine Druckanzeige.

Zubereitung: Automatisch oder manuelle?

Es gibt Siebträgermaschinen, die dir dein Getränk mit nur einem Knopfdruck herstellen. Nach dem Druck des Schalters präsentiert dir dein Automat das Wasser in einer perfekten Temperatur. Meist kannst du eine Tasse oder zwei Tassen mit der Espressomaschine herstellen.

Es gibt auch manuelle Maschinen. Bei diesen gibst du selbst an wie viel Flüssigkeit du für dein Getränk wünschst. Ebenso entscheidest du, wie warm dein Wasser sein soll. Es ist somit notwendig, dass du ein wenig Übung für dein Gerät benötigst. Auch bei dieser Art der Espressomaschine kannst du spezifische Modelle finden, die es dir ermöglichen den Druck manuell zu justieren. Wählst du eine Siebträgermaschine mit Hebel drückst du den Hebel nach unten, um den korrekten Druck einzustellen.

Größe des Automaten

Überlege dir vor der Anschaffung eines Espressoautomaten, wie viel Stauraum du in deiner Küche hast. Viele Geräte messen 28 bis 30 Zentimeter und haben eine Tiefe von 24 bis 31 Zentimeter. In der Breite variieren die praktischen Geräte stärker. Hier liegt der Durchschnitt bei 14 bis 24 Zentimetern.

Herstellungsmaterial

Du findest Maschinen für Espresso aus Kunststoff oder Edelstahl. Meist hat Edelstahl eine längere Haltbarkeit, da es ein hochwertiges Material darstellt. Die Kessel von Geräten bestehen häufig aus Aluminium, Stahl oder Messing. Diese Herstellungsmaterialien haben den Vorteil die Wärme lange zu halten.

Tank für Wasser

Alle Espressomaschinen besitzen einen Tank, den du mit Wasser füllst. Ein größerer Tank bietet den Vorteil, dass du diesen seltener befüllen musst. Du hast somit die Möglichkeit viele Portionen Espresso hintereinander herzustellen. Üblicherweise beträgt die Kapazität des Tanks 1 bis 2,7 Liter. Berücksichtige, dass es sinnvoll ist ein Produkt zu wählen, welches es dir ermöglicht den Tank leicht herauszunehmen. Auf diese Weise geht das Nachfüllen und Reinigen des Behälters leicht.

Implementierte Mühle

Suchst du dir ein Gerät mit einer implementierten Mühle aus, kann dieses deine Bohnen vor der Zubereitung eines Espressos mahlen. Dadurch entsteht ein intensiver Geschmack des Aromagetränks. Im Vergleich zu Pulver wirst du somit ein noch aromatischeres Getränk herstellen. Viele Maschinen kommen ohne ein entsprechendes Mahlwerk. Deshalb solltest du über den Kauf einer Kaffeemühle nachdenken.

Milchaufschäumer

Die meisten Espressogeräte besitzen ein Düse, mit der du Milch aufschäumen kannst. Diese trägt den Namen Dampflanze. Sobald du das Ventil aufmachst, entweicht der Dampf. So geht das Aufschäumen von Milch einfach und schnell. Manchmal findest du Geräte mit einem integrierten Milchaufschäumer. In diesem Fall befüllst du dein Gerät mit Flüssigkeit, welche ohne dein zu tun verquirlt wird.

Siebträgerart

Üblicherweise bestehen Siebträger aus Messing, welches verchromt ist. Häufig besitzen die Träger Griffe aus Kunststoff. So kannst du dich nicht verbrennen. Einige Hersteller verkaufen mehrere Siebe, sodass du mehrere Aromagetränke gleichzeitig herstellen kannst. Dazu passt du lediglich die Menge an Kaffeepulver an, die du in die Maschine gibst. Solltest du dich für ein Spitzengerät entscheiden, kannst du sogar Kaffeepads in einen Siebträger legen.

Features

Manche Espressomaschinen besitzen eine Abschaltautomatik. Die praktische Funktion aktiviert sich nach einer gewissen Zeit und schaltet dein Gerät ab, wenn du es vergessen hast. Ebenso findest du Modelle mit einer Anzeige des Wasserstands. Dann weißt du genau, wann du den Tank füllen solltest. In einigen Fällen findest du Produkte, welche die Temperatur des Wassers messen und falls notwendig justieren. Zudem gibt es Maschinen, die dir ein Vorwärmen von Espressotassen ermöglichen. Investierst du mehr Geld in ein Gerät, hat dieses möglicherweise Touchscreen-Panels. Dadurch wird dir die Bedienung deines Espressoautomaten noch leichter fallen.

Welche unterschiedlichen Espressomaschinen gibt es?

Eine Espressomaschine ist mit einem Kessel ausgestattet, welcher das Kaffeewasser auf etwa 90 Grad erhitzt. Es gibt jedoch verschiedene Arten an Geräte, die zum stark voneinander abweichen. Nachfolgend stellen wir dir die verschiedenen Maschinenarten vor, sodass du einen guten Überblick erhältst und weißt, welcher Typ zu deinen Gewohnheiten und Wünschen passt.

Bei Espressomaschinen für den Hauhalt gibt es bezüglich des technischen Aufbaus einige grundlegende und entscheidende Unterschiede. Nicht alle dieser System stellen den Komfort bei der Bedienung in den Vordergrund. Bei vielen ist das Ergebnis, nämlich die kompromisslose Espresso-Qualität entscheidend. Grundsätzliche Unterschiede bei den Maschinen liegen in der Art der Druckerzeugung, beim Heizsystem und bei der Art der Zubereitung, also mit Kaffeemehl, Pads oder Kapseln.

Bevor Du Dir eine Espressomaschine anschaffst, wir haben weiter oben schon darüber berichtet, solltest Du Dir im Klaren darüber sein, welche Ansprüche Du an Deine Espressomaschine stellst. Wenn die Maschine nicht Deinen individuellen Vorstellungen in Sachen der Benutzerfreundlichkeit entspricht, ist Frust und Unzufriedenheit vorprogrammiert.

Daher ist es wichtig vorab zu verstehen, worin überhaupt die entscheidenden Unterschiede in der Technik bei den Geräten bestehen.

Echte Barista lieben die Handhebelmaschine

Bei Handhebelmaschinen kann der Espresso ganz ohne Hilfe von Elektrik zubereitet werden. Dazu dient ein Hebel, der zwischen Ruheposition (oben) und Arbeitsposition (unten) hin- und herbewegt wird. Dieser sorgt entweder für den Druckaufbau durch die Kraft des Barista oder dafür, dass eine starke Feder gespannt wird, die dann einen Teil der Arbeit übernimmt, die sonst der Barista hätte. An der Maschine befindet sich ein Wasserkessel, aus dem Wasser in die Brühgruppe fließt, sobald Sie den Handhebel nach oben drücken. Das Kaffeepulver befindet sich in einem Siebträger, durch den das Wasser gepresst wird, wodurch es zur Extraktion des Espresso kommt. Mit einiger Übung kommen Sie schnell zu einem konstant guten Espresso. Ein Nachteil dieser Maschinen liegt darin, dass sie nicht für einen langen Einsatz geeignet sind.

Der Wassertank lässt sich bei laufender Maschine nicht nachfüllen und ab und zu überhitzt die Maschine, weil es keine Möglichkeit gibt, für Druckabbau zu sorgen.

Elektrische Pumpen

Im Gegensatz zu den Handhebelmaschinen wird bei den meisten derzeit zur Verfügung stehenden Modellen der Druck über elektrische Pumpen erzeugt. Die Vibrationspumpe wurde im Jahre 1070 von der Firma Ulka in Italien entwickelt und ermöglichte den Einzug von elektrischem Druckaufbau in die Haushaltsmaschinen. Durch die kompakten Ausmaße und den relativ günstigen Preis hat sich sich schnell in den meisten Haushaltsmaschinen etabliert.

Vibrationspumpen

Die Vibrationspumpe befördert Wasser mit Hilfe eines schwingende Kolbens, wodurch ein Unterdruck erzeugt wird, der das Wasser ansaugt. Derartige Pumpen sind in flexiblen Gummimanschetten gelagert, damit sich die Vibrationen nicht zu stark auf das Gehäuse übertragen. Trotzdem sind sie im Betrieb deutlich zu hören, abhängig allerdings von der Härte der Gummimanschetten. Je nach Modell sind sie in der Lage 16 bar Druck zu erzeugen. Für den Dauerbetrieb sind sie allerdings nicht ausgelegt, da sie bei längeren Laufzeiten sehr schnell überhitzen.

Kleine Espressomaschinen mit Kessel

Bei den kleineren Maschinen ist der Kessel direkt mit dem Brühkopf verbunden, damit dieser im Automatismus durch die Kesselwärme beheizt wird. Damit wird die Aufheizzeit gewaltig reduziert. Allerdings gibt es den Nachteil, dass der Kessel in der Regel reicht klein im Volumen ist und dadurch nicht ausreichend Dampfdruck entstehen kann.

Der hohe Druck vom Anfang ist schnell weg, Milch schäumen wird ein Abenteuer-Spiel. Aber will man vielleicht nur zwei einfach Espresso zubereiten, dann reicht der Druck allemal aus.

Kleine Maschine mit Thermoblock

Wählst du Espressomaschinen mit Thermoblock aus, gelangt dein Wasser durch Rohre, direkt vorbei am Heizstab. Deshalb erhitzen diese Maschinen dein Espressowasser zügig. Berücksichtige jedoch, dass die Temperatur deines Wassers während des Brühvorgangs nicht konstant ist.

Das Thermoblock-System hat den Vorteil, dass es sehr schnell zum Einsatz kommen kann. Dabei wird das Wasser nicht im Kessel erhitzt, sondern durch ein spiralförmiges Rohr gepumpt. In diesem befindet sich ein Aluminiumblock der auf die richtige Temperatur geheizt wird.

Es gibt auch Systeme bei denen das Rohr nicht aus Alu, sondern aus Kupfer ist und damit langlebiger, allerdings wird die Maschine dann auch teurer.

Da das Wasser nach dem Bezug des Espresso aus dem Thermoblock zurück in den Tank geleitet wird, ist dieses System weniger anfällige für Kalk Schäden. Ein Nachteil ist allerdings, dass es passieren kann, dass das Wasser nicht heiß genug wird, wegen der Durchlaufgeschwindigkeit.

Die Einkreiser Maschine

Geräte, die mit einem Einkreiser ausgestattet sind, besitzen einen Boiler. Dies bedeutet, dass dein Wasser innerhalb eines Kreislaufs erhitzt wird. Dabei ist es unwichtig, ob du Milch zubereitest oder Espresso. Solltest du die Milchdüse eingesetzt haben, ist es wichtig, dass du dein Gerät abkühlen lässt. Tust du dies nicht, ist dein Wasser viel zu heiß für Espresso. Bedenke außerdem, dass ein Gerät mit Einkreiser eine längere Zeit benötigt bis dieses aufgeheizt ist. Vorteilhaft ist jedoch, dass die Temperatur der Produkte relativ konstant bleibt.

Die Einkreiser Maschine, ist schon eine größere Espressomaschine, da auch der Kessel um einiges größer ist als bei den oben genannten Geräten. Der Durchmesser des Brühkopfs ist ebenfalls größer, fast so wie bei Profi Maschinen. Damit gibt es mehr Oberfläche des Kaffees, es kann mehr Druck aufgebaut werden, was vorteilhafter für die Extraktion und den späteren Geschmack ist.

Bedingt durch das größere Volumen im Kessel bleibt die Temperatur länger konstant, auch wenn mehrere Espressos hintereinander gebrüht werden. Auch wird der das Dampfvolumen erhöht, wodurch mehr Druck für das Aufschäumen von Milch gegeben ist. Nachteil hierbei ist, dass diese Siebträgermaschinen längere Zeit zum Aufheizen benötigen. Man muss schon mit ca. 15 Minuten rechnen vor dem ersten Bezug. Beschleunigen kann man das mit einem Leerbezug von Wasser, dass bringt ca. 5 Minuten.

Diese Maschinen haben eine beachtliche Dampfleistung von ca. 300 ml. Damit kann man problemlos bis zu 4 Cappuccino hintereinander herstellen. Mit einem Magnetventil wird überschüssiges Wasser in die Auffangswanne geleitet und Nachtropfen verhindert.

Möchtest du gelegentlich einen Espresso trinken, wähle ein Gerät mit Thermoblock oder Einkreis-System. Meist hat der Tank eine Größe von einem Liter. Passende Maschinen findest du zu Preisen zwischen 130 und 600 Euro.

Die Zweikreiser Maschine

Maschinen mit einem Zweikreiser besitzen ebenso einen Boiler. Im Vergleich zum Einkreiser gibt es allerdings zwei Leitungssysteme. Eines der Leitungssysteme erwärmt Wasser bis dieses aufschäumt. Das andere System erhitzt die Flüssigkeit, die zum Espressokochen notwendig ist. Dies ermöglicht dir ein Aufschäumen von Milch und Kochen eines Aromagetränks zur selben Zeit. Du profitierst außerdem von einer stabilen Temperatur. Berücksichtige jedoch, dass auch Zweikreiser Geräte etwas Zeit zum Aufheizen benötigen.

Jetzt kommen wir schon in den Bereich der Profi zumindest in den semiprofessionellen Bereich der Espressomaschinen. Hier sind die Brühkopf und der Kesser voneinander getrennt. Die Brühgruppe wird durch einen eigenen Kreislauf erhitzt. Das heiße Wasser aus dem Kessel wird zur Brühgruppe geleitet und bringt dort dem Brühkopf die notwenige Temperatur. Bei diesen Maschinen hat der Kessel mind. 500 ml Fassungsvermögen, wodurch Du eine Vielzahl von Espressos (Espressi) hintereinander beziehen kannst. Durch den vertikalen Kessel gibt es einen starken Dampfdruck.

Bei diesen Geräten sind die Brühköpfe fast immer auch Messing. Diese müssen aktiv beheizt werden. Durch einen ausgeklügelten Aufbau wird die sogenannte Präinfusion ermöglicht. Vor dem eigentlichen Druckaufbau wird Wasser auf das Kaffeepulver gebracht, wodurch dieses leicht aufquillt. Es kommt zu einer besseren Extraktion und viel mehr Aroma in der Tasse.

Espressomaschine mit Dual-Boiler

Wählst du eine Maschine, die einen Dual-Boiler hat, verfügt diese über zwei Kessel. Einer der Kessel wird zum Aufbrühen deines Espressos verwendet und der andere zur Erzeugung von Dampf für deinen Milchschaum. Die Temperaturen beider Kessel sind separat steuerbar, was vorteilhaft bei der Zubereitung von Espresso ist.

Solltest du mehrere Menschen mit deinem neuen Gerät bedienen wollen, suche dir ein Produkt mit Dual-Boiler oder Dualkreis-System aus. So hast du die Option, mehrere Tassen Kaffee nacheinander zuzubereiten und diese sogar mit Milch zu verfeinern. Es gibt Tanks, die bis zu zwei Liter Fassungsvermögen besitzen. Du erhältst eine passende Maschine für 800 bis 3000 Euro.

Was ist eine Handpresso Maschine?

Für alle, die auch unterwegs nicht auf ihren Espresso verzichten wollen, haben verschiedene Hersteller die Handpresso-Maschinen erfunden. Sie funktionieren ebenfalls meistens ohne Strom. Ihr Erscheinungsbild erinnert an eine Luftpumpe. Damit das Gerät erstklassigen Espresso zubereiten kann, benötigen Sie neben heißem Wasser und Kaffeepulver (oder speziellen Kaffeepads noch 16 bar Druck. Die Maschine kann diesen herstellen, da sie wie ein Kompressor arbeitet. Manche Modelle müssen an eine Stromquelle angeschlossen werden, um den hohen Druck zu erzeugen. Danach werden circa 50 ml heißes Wasser in die Presskammer gefüllt. Der gemahlene Kaffee wird in die Brühkammer gefüllt und diese anschließend fest verschlossen. Ist das Wasser heiß und der Druck entsprechend hoch, brauchen Sie die Handpresso-Maschine nur noch mit dem Auslass über eine Tasse halten und die Bezugstaste drücken.

Dann quillt das Kaffeepulver durch das Wasser etwas auf, das Wasser läuft hindurch und der Espresso läuft in die Tasse und entwickelt eine helle Crema. Der Espresso schmeckt noch besser, wenn mit vorgewärmter Maschine und Tasse gearbeitet wird.

 

Wissenswertes zur Geschichte

Versuche, Espresso mit der Maschine zu erzeugen, gehen auf das 19. Jahrhundert zurück, als verschiedene Entwürfe patentiert wurden; genannt werden „Lebrun im Jahr 1838, Romershausen 1847 und Reiss 1868“. Romershausen unternahm Versuche mit Papier, Lebrun bot eine Dampf-Kaffeemaschine an. Bei allen diesen Versuchen genügte jedoch der Druck nicht, mit dem das Wasser durch den Kaffee gepresst wurde. Das Repertorium der technischen Literatur von 1856 kannte bereits mehr als 60 Kaffeemaschinen.

Ein Patent, bei dem Wasser mithilfe eines Kolbens unter hohem Druck durch Kaffeepulver gepresst wurde, meldete 1938 Achille Gaggia an. Als offizieller Erfinder gilt in Italien dennoch Angelo Moriondo, der 1884 ein Patent einreichte, das den Einsatz von Wasser und Wasserdampf beinhaltete. Das Patent wurde allerdings nie umgesetzt, weshalb man heute davon ausgeht, dass die Entwicklung der Marke fehlschlug. Luigi Bezzera soll auf der Weltausstellung 1855 in Paris bereits einen Prototyp gezeigt haben, konnte diesen jedoch erst ab 1901 vermarkten. Bezzerras Patent wurde von Desiderio Pavoni gekauft und zusammen mit weiteren Erfindern weiterentwickelt.
Quelle: Wikipedia


Die Testergebnisse von Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest hat 56 Espressomaschinen getestet. Untersucht wurden Modelle von namhaften Hersteller wie Krups, Jura, De‘ Longhi, Siemens, Severin, Miele, Melitta und sieben weiteren Marken. Der Preis der getesteten Geräte liegt zwischen 252 und 1430 Euro. Nur wenige der im Test geprüften Geräte besitzen einen manuellen Milchaufschäumer, dafür fast alle einen automatischen Quirler von Milch. Nur zwei der Produkte haben keinen Schäumer für Milch. Mit der Bewertung „gut“ haben die Geräte Siemens TE613501, Jura E6 und De‘ Longhi ECAM 23.466.S abgeschnitten. Das Schlusslicht der Testergebnisse ist der Krups EA 850 B, da dieser nach dem Ziehen des Steckers Stromschläge verteilt. Hier der Link zu den kostenpflichtigen Testergebnissen der Stiftung Warentest:

Quellen:

  • Fotos: HKB

 

Letzte Aktualisierung am 28.10.2020 um 10:32 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API


Wir haben diesen Test & Vergleich (10/2020) im laufenden Monat überprüft und die Beschreibungen einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind nach wie vor auf dem neuesten Stand. Letztes Update dieses Beitrags: (27.9.2020).



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